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Familienangelegenheiten

Happy family

Happy young family spending time outdoor on a summer day, © Colourbox

Artikel


Allgemeine Hinweise

Ob Geburt, Heirat oder Namensänderung nach Scheidung – verschiedene Stationen im Leben werfen oft auch rechtliche Fragen auf. Welchen Namen kann mein Kind nach welchem Recht führen? Wie erhalte ich griechische Personenstandsurkunden und wie werden diese in Deutschland anerkannt? Und welche Urkunden brauche ich als deutscher Staatsbürger zur Eheschließung in Griechenland? Hier helfen wir Ihnen weiter:


Ehe und Partnerschaft

Zivilehe:

Die Verlobten erklären persönlich in Gegenwart zweier Zeugen vor dem örtlichen Bürgermeister oder Gemeindevorsteher ihren einvernehmlichen Wunsch, die Ehe schließen zu wollen.

Religiöse bzw. kirchliche Eheschließung:

Sofern die Religion bzw. Konfession in Griechenland anerkannt ist und der die Eheschließung vornehmende Geistliche bzw. Priester die Genehmigung zur Vornahme von Trauungen hat, kann die Ehe auch nach kirchlichem Ritus geschlossen werden.

Eine kirchliche Trauung wird aber nur rechtsgültig, wenn sie anschließend innerhalb von 40 Tagen bei dem örtlichen griechischen Standesamt registriert wird.

Eheschließung in Griechenland

Antrag auf Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses



Geburt und Namensgebung

noch in Arbeit.


Eltern von Neugeborenen

noch in Arbeit.


Scheidung und Unterhalt

Am 21.06.2012 ist eine EU-Verordnung („Rom III“) in Kraft getreten, die regelt, welches Recht im Falle einer Ehescheidung in Fällen mit Auslandsbezug zur Anwendung kommt.

Gerichte in Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Lettland, Luxemburg, Litauen (seit 21.11.2012), Malta, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Slowenien und Ungarn (Griechenland seit Januar 2014) werden Rom III künftig zur Grundlage der Frage machen, welches Recht sie auf eine Scheidung anwenden. Weitere Länder können folgen. Gerichte in anderen Staaten werden diese Frage - wie bisher - nach den Regeln ihres eigenen Internationalen Privatrechts beurteilen.

Angesichts der erhöhten Mobilität der Bürger und der wachsenden Zahl sowohl von bi-nationalen Ehen wie auch von Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten will Rom III einheitliche Regeln schaffen, welches Recht auf eine Scheidung Anwendung findet. Dabei wird grundsätzlich an den gewöhnlichen Aufenthalt der Ehegatten und nicht mehr primär an ihre Staatsangehörigkeit angeknüpft.

Rom III will außerdem die Möglichkeit der Rechtswahl stärken. Die Ehegatten können das auf ihre Scheidung anwendbare Recht selbst bestimmen. Dabei können sie beispielsweise das Recht des Staates wählen, dessen Staatsangehörigkeit einer der Ehegatten zum Zeitpunkt der Rechtswahl besitzt.

Ist einer der Ehegatten Deutscher, kann also deutsches Recht gewählt werden.

Merkblatt zur neuen EU-Verordnung zu Scheidungen von Ehen mit grenzüberschreitendem Bezug: „Rom III“


Auslandsadoption

noch in Arbeit.

Geburt-/ Heirats- / Sterbeurkunden

noch in Arbeit.

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