Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Zoll

Zollabzeichen auf einer grünen Jacke

Deutsches Zollabzeichen, © Bundeszollverwaltung

Artikel

Wichtiger Hinweis

Aufgrund der fortbestehenden Problematik der illegalen Einwanderung und Schleusungskriminalität möchte die Botschaft allen deutschen Staatsangehörigen dringend folgendes raten: 

  1. Nehmen Sie grundsätzlich keine Ihnen nicht bekannten Personen, insbesondere Anhalter, in Ihrem Fahrzeug mit.
  2. Sollten Sie ausnahmsweise Ihnen nicht bekannte Personen in Ihrem Fahrzeug mitnehmen wollen, vergewissern Sie sich vorher, ob diese Personen über gültige Ausweisdokumente und ggf. Aufenthaltstitel für Griechenland verfügen. Im Zweifel sollten Sie die Mitnahme ablehnen.
  3. Um blinden Passagieren vorzubeugen, stellen Sie Ihr Fahrzeug, insbesondere wenn Sie mit einem Wohnmobil oder -anhänger unterwegs sind, stets an einem sicheren, möglichst überwachten Ort ab und halten es gut verschlossen.
  4. Überprüfen Sie vor Ihrer Ausreise aus Griechenland, dass sich keine Ihnen nicht bekannten Personen in Ihrem Fahrzeug befinden. Dies gilt insbesondere für Wohnmobile und Lastkraftwagen.
  5. Besondere Vorsicht sollten Sie walten lassen, wenn Sie die Fähre benutzen, z.B. von den Häfen von Patras oder Igoumenitsa.

Schleusungsdelikte können in Griechenland mit hohen Haft- und Geldstrafen geahndet werden.

Anmeldepflicht für Barmittel bei Reisen in oder aus der Europäischen Union

Alle Personen, die mit 10.000,- EUR oder mehr Barmittel in die EU einreisen oder aus der EU ausreisen, müssen seit 15. Juni 2007 diesen Betrag beim Zoll anmelden. Diese Maßnahme dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismus und Kriminalität und soll zur Verstärkung der Sicherheit und Vorbeugung von Verbrechen auf EU-Ebene beitragen.

Alle Informationen sowie der Anmeldevordruck und die Merkblätter sind auf der Seite der deutschen Zollverwaltung eingestellt. Zusätzliche Angaben finden sich auf der Seite der Europäischen Kommission.

Merkblatt zur Umsatzsteuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen im nicht kommerziellen Reiseverkehr

Als "Ausfuhr im Reiseverkehr" bezeichnet der Zoll die Mitnahme von Waren im persönlichen Reisegepäck in ein Land außerhalb der EU. "Nichtkommerziell" ist die Ausfuhr, wenn die Ware für den privaten Bedarf des Käufers bestimmt ist. Unter welchen Bedingungen die Umsatzsteuer in diesen Fällen rückerstattet werden kann, erklärt das folgende Merkblatt

Meldeportal Mindestlohn

Seit 1. Januar 2017 online möglich: Meldungen von aus dem Ausland nach Deutschland entsandten Arbeitnehmern

Für die Zeit ihrer Tätigkeit sind Arbeitnehmern, die aus dem Ausland entsandt werden, die in Deutschland maßgeblichen Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Mindestlohn oder Mindesturlaub, zu gewähren.

Arbeitgeber mit Sitz im Ausland bzw. Entleiher, die Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden oder von einem Verleiher mit Sitz im Ausland entleihen, sind daher verpflichtet, ihre Arbeitnehmer dem Zoll zu melden und zu versichern, dass die in Deutschland geltenden Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Bisher wurden diese Meldungen regelmäßig per Fax abgegeben.

Seit 1. Januar 2017 sollen die Meldungen online über das „Meldeportal-Mindestlohn“ abgegeben werden.
Eine Abgabe der Meldungen per Fax an die bekannten Fax-Nummern ist nur noch bis zum 30. Juni 2017 möglich. Das „Meldeportal-Mindestlohn“ kann seit 1. Januar 2017 direkt über www.meldeportal-mindestlohn.de oder über www.zoll.de in der Rubrik „Dienste und Datenbanken“ aufgerufen werden. Nach einem kurzen Registrierungsprozess können die Meldungen online übermittelt werden. Damit bietet die deutsche Zollverwaltung den Wirtschaftsbeteiligten ein zeitgemäßes und sicheres Instrument zur Abgabe der Meldungen an.

nach oben