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Maas in Nikosia und Athen: Solidarität und Bemühen um Dialog

Außenminister Maas gibt zusammen mit seinem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias ein Pressestatement ab.

Außenminister Maas gibt zusammen mit seinem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias ein Pressestatement ab, © Thomas Imo/photothek.net

13.10.2020 - Artikel

Die Lage im östlichen Mittelmeer ist angespannt. Außenminister Heiko Maas reist nach Zypern und Griechenland, um mit seinen Gesprächspartnern den Raum für Lösungen auszuloten.

Nachdem das türkische Forschungsschiff Oruc Reis erneut in das umstrittene Seegebiet vor der griechischen Insel Kastellorizo ausgelaufen ist, scheint eine einvernehmliche Lösung zwischen Griechenland, Zypern und der Türkei im östlichen Mittelmeer wieder schwieriger geworden. Die Situation bleibt angespannt. Außenminister Maas ist heute in Nikosia und Athen, um dort mit den Staatschefs und den Außenministern zu beraten. Klar ist: Deutschland steht mit voller Solidarität zu Griechenland und Zypern, auch in seiner aktuellen Rolle als EU-Ratspräsidentschaft. Vor dem Abflug sagte er

Falls es tatsächlich zu neuerlichen türkischen Gaserkundungen in den umstritteneren Seegebiete im östlichen Mittelmeer kommen sollte, wäre das ein herber Rückschlag für die Bemühungen um De-Eskalation – und damit auch für die Fortentwicklung der EU-Türkei-Beziehungen, wie der letzte Europäische Rat sie beschlossen hat.

Video Maas mit Mitsotakis

Bemühungen um Fortsetzung des Dialoges

Außenminister Maas wird in Nikosia und Athen heute dafür werben, den eingeschlagenen Weg des Dialogs fortzusetzen und den Gesprächsfaden gerade in den schwierigen Fragen nicht abreißen zu lassen. Denn eine andere Logik der Konfliktlösung kann es unter NATO-Partnern letztlich nicht geben – die Türkei wird Nachbar von Griechenland und Zypern bleiben, die Geographie im östlichen Mittelmeer wird sich nicht ändern. Für Maas ist klar: Deutschland bleibt aktiv engagiert, steht weiter bereit, die Lösungssuche nach Kräften zu unterstützen.

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