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Griechenland: Politisches Porträt

21.10.2021 - Artikel

Griechenland ist in 13 Regionen mit 332 Städten und Gemeinden gegliedert. Die Regionsgouverneure und Bürgermeister werden direkt gewählt. Sie haben eine beschränkte Selbstverwaltung. Regionalparlamente existieren nicht.

Das Parlament (eine Kammer) hat 300 Sitze und wird für vier Jahre gewählt. Das neue, im Januar 2020 beschlossene Wahlrecht gewährt nach  der Partei mit den  meisten Stimmen zusätzliche Sitze, um stabile Regierungsmehrheiten zu ermöglichen.

Griechenland ist seit 1981 Mitglied der Europäischen Union, was von der Mehrheit der Griechen bejaht wird. Die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise (Rückgang des BIP um 25%) zwischen 2009 und 2018 wirkt noch in vielen Bereichen, insbesondere in einem durch einen hohen Bestand an sog. „notleidenden Krediten“ geschwächten und dadurch fragilen Bankensektor, nach.

Wichtige Themen in der Außenpolitik sind , die Beziehungen zur Türkei, die Stabilität im östlichen Mittelmeerraum, Migration, die EU-Beitrittsperspektive der Westbalkanstaaten und die Lösung der Zypernfrage. Im Jahr 2018 wurde der jahrzehntelange Namensstreit mit dem Nachbarland Nordmazedonien beigelegt.

98% der Griechen gehören der griechisch-orthodoxen Kirche an. Die Kirche spielt eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben.

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